Mittig zwischen den deutschen Ballungsräumen Hamburg und Berlin und in gleicher Entfernung zur mecklenburgischen Ostseeküste liegt Parchim im hügeligen Endmoränengebiet. Die wald- und wasserreiche Umgebung mit den höchsten Douglasien Europas, zahlreichen Mooren und einer gut ausgebauten touristischen Infrastruktur bietet vielfältige Betätigungsmöglichkeiten zu Land, zu Wasser oder in der Luft. Gelegen an der Müritz-Elde-Wasserstraße inmitten von dichten Wäldern ist die alte mecklenburgische Stadt zu allen Jahreszeiten eine Reise wert. Sehenswerte Denkmäler und die reizvolle Architektur der Backsteingebäude und Fachwerkhäuser laden zur Erkundung ein. Restaurants mit herzhafter Küche und Kneipen lassen schnell eine vertraute Atmosphäre entstehen.
Für den Betrachter ist es anfangs gar nicht so einfach, die Georgen- und Marienkirche zu unterscheiden. Zu ähnlich sind sich die Türme. Doch die
Georgenkirche, gleich am Rathaus gelegen, hat ein wesentlich längeres Dach und ihr Turm kann bestiegen werden. Sie ist durch den Einbau einer Winterkirche auch in der kalten Jahreszeit nutzbar.
Die
Marienkirche ist die kleinere der beiden und wird 1249 erstmals erwähnt. Damit ist die Kirche das älteste Bauwerk der Stadt und gilt sogar noch als spätromanisch mit frühgotischen Einflüssen. Die wertvolle Innenrichtung der Kirche besteht unter anderem aus der fast 650 Jahre alten Tauffünte, einem geschnitzten Flügelaltar von etwa 1500 und der beeindruckenden Orgelempore aus dem 17. Jh.
In Parchim werden Führungen durch die Stadtinformation angeboten. Eigene Führungen bieten auch die Kirchgemeinden St. Marien (unter +49 3871 226140) und St. Georgen (+49 3871 213423) an.