Deutschland

 

Hansestadt Rostock

 
 
 

Rathaus

 
 
Rathaus
Kontakt:
18055 Rostock
Tel.: 0381 381 14 16
www.rostock.de

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 7-18 h
 
Eintritt: 
frei
 
Das Bauwerk:
Das Rathaus wurde Ende des 13.Jh. als frei stehendes Doppelgiebelhaus errichtet. Der Keller und das Erdgeschoss wurden als Markthalle mit zahlreichen Verkaufsständen, im Obergeschoss mit Festsaal und Ratsstube errichtet. An der Marktseite befand sich die vorgelagerte zweigeschossige gewölbte Laube. Von der darüber liegenden Loggia, wurden Ansprachen gehalten. Über der Laube befindet sich die Schildwand, die zunächst nur drei Türme besaß. 1484 wurden Laube und Schildwand durch den Anbau des Neuen Hauses verlängert sowie um weitere 4 Türme ergänzt. Anfang des 18. Jh. fand ein durchgreifender barocker Umbau statt. Dabei wurde die vom Sturm beschädigte gotische Laube durch den heutigen Vorbau ersetzt. Die zunehmende Verwaltung forderte die Unterteilung der Hallen in kleinere Räume. Um 1900 erfolgte eine neogotische Erneuerungen. Seit 2002 sind die Sanierungsarbeiten am Rathaus abgeschlossen. Das Ergebnis der Arbeiten ist die Entfernung störender Einbauten und Verkleidungen, die Herausarbeitung gotischer Strukturen bei Bewahrung von Zeugnissen aus allen Bauepochen sowie die Ergänzung durch moderne Elemente.
 
 
 

Stadtbibliothek

 
 
Stadtbibliothek
Kontakt:
Kröpeliner Straße 82
 
Das Bauwerk:
Das Ende des 15. Jh. errichtete Gebäude ist eines der markantesten und künstlerisch bedeutendsten Beispiele des mittelalterlichen Wohnhauses in Rostock. Der Giebel ist durch geschossübergreifende Blenden gegliedert und als  Staffelgiebel mit Zinnen und fünf zweigeteilten Blenden besetzt. Die Fassade wird durch das Wechselschichtenmauerwerk, das mit geputzten Blenden korrespondiert, geprägt. Es besitzt einen reichen plastischen Schmuck wie Medaillons mit biblischen Szenen in den Spitzen und den Zwickeln zwischen den Blenden. Zierfriese aus Formziegeln (Löwen und Rosetten) verlaufen am Fuß und an den Rändern der Giebelabtreppungen.
 
 
 

Kloster zum Heiligen Kreuz und Universitätskirche

 
 
Kloster zum Heiligen Kreuz und Universitätskirche
Kontakt:
Klosterhof
18055 Rostock
Tel. 0381 20359-0 / -10
Fax: 0381 20359-13

Öffnungszeiten:
10-18h (außer Montag)
 
Eintritt:
3 Euro, Familie 4 Euro
 
Das Bauwerk:
Das um 1270 gestiftete ehemalige Zisterzienser – Nonnenkloster  zum Heiligen Kreuz wurde in der 1. Hälfte des 14 errichtet. Nach der Reformation wurde es erst 1562 erfolgten Umwandlung zum Damenstift umgewandelt und als solches bi 1920 genutzt. Danach beherbergte es Wohnungen. Seit 1980 befindet sich hier das Kulturhistorische Museum. Teile des Klosterschatzes sind im Museum ausgestellt. Die weitgehend erhaltene Klosteranlage zwischen Universität und Stadtmauer mit Kirche, Klausur und Konventsgebäuden vermittelt einen Eindruck von der ursprünglichen Abgeschiedenheit. Die Universitätskirche (Heilig-Kreuz-Kirche) ist eine im Stil einer Bettelordenskirche erbaute dreischiffige Stufenhalle aus der 1. Hälfte des 14. Jh, die Chor und Schiff unter einheitlichem Dach vereint. Die umfangreiche mittelalterliche Ausstattung ist weitgehend erhalten(Hochaltar aus der Mitte des 15.Jh., Sakramentshaus aus dem späten14. Jh., Triumpfkreuzkruppe).
 
 
 

St. Marienkirche

 
 
St. Marienkirche
Kontakt:
Am Ziegenmarkt 4
18055 Rostock
Tel.: 0381 492 33 96 und
0381 45 33 25
Fax: 0381 - 4 97 38 51

Öffnungszeiten:
10-16, So: 11.15-12 h
 
Eintritt: 
frei
 
Das Bauwerk:
Hauptpfarrkiche der Stadt, wetteifert sie an Mächtigkeit mit den großen Pfarrkirchen Lübecks und Wismars. Sie wurde in mehreren Bauphasen seit dem 13. Jh. errichtet. Die Marienkirche ist eine gewaltige Backsteinbasilika mit Querschiff und Seitenschiffen. Das Mittelschiff überragt mit bedeutender Höhe die Seitenschiffe, an die auf der Nord- und Südseite Kapellen angelehnt sind. Ein Umgang mit Kapellenkranz umgibt den Chor. Eine auffällige Farbigkeit des Außenbaus entsteht durch Wechselschichten aus gelben und grün glasierte Ziegeln. Im Westen ein monumentales Turmgebilde aus Doppeltürmen, die zu einem vereint wurden. Im Innern reiche Ausstattung, von der besonders die astronomische Uhr, vollendet 1472, mit Apostelumgang (täglich um 12.00 Uhr) und die bronzene Tauffünte einer Rostocker Werkstatt von 1290, sowie ein spätgotisches Triptychon, der sog. Rochusaltar hervorzugheben sind. Hauptaltar 1721, Kanzel aus dem Jahr 1574, im Westen zwei Emporen aus dem 18. Jh.
 
 
 

Kuhtor mit Stadtmauer und Lagebuschturm

 
 
Kuhtor
Öffnungszeiten:
zu Veranstaltungen
 
Eintritt:
je nach Veranstaltung
 
Das Bauwerk:
1262 urkundlich bezeugt ist es das älteste erhaltene Stadttor. Ursprünglich Stadtzugang von Süden, später nur noch für den Viehaustrieb genutzt, später Wohnturm. In den 80er Jahren des 20.Jh. als Literaturhaus ausgebaut. Auf quadratischem Grundriss erhebt sich der gedrungene dreigeschossige Backsteinbau. Über der spitzbogigen Durchfahrt stadtseitig eine Blendenreihe, zur Feldseite Zahnfries, Zwillingsblenden und Schießscharten. Im Anschluss an das Kuhtor Mauerzug und Wehrturm von 1577.
 
 
 

Nikolaikirche

 
 
Nikolaikirche
Öffnungszeiten:
zu Veranstaltungen
 
Eintritt:
je nach Veranstaltung
 
Das Bauwerk:
Sie ist mit ihrem Kernbau aus der Mitte des 13. Jh. die früheste erhaltene chorlose Hallenkirche im Ostseeraum. In der ersten Hälfte des 15. Jh. wurde der erhöhte Chor mit der Durchfahrt (Schwibbogen) und der Turm errichtet. Nach schweren Kriegszerstörungen Wiederaufbau mit Wohnungen im Dachgeschoss und Büros im Turm. Die Halle wird für Konzerte genutzt.
 
 
 

Petrikirche

 
 
Petrikirche
Öffnungszeiten:
täglich 10-17h

Eintritt:
für Turmbesichtigung 1,50 Euro
 
Das Bauwerk:
Pfarrkirche der ältesten Stadtgründung am Alten Markt, der Vorgängerbau 1252 erwähnt, der jetzige Bau im 14. Jh. als dreischiffige Basilika von vier Jochen errichtet. Im Westen mächtiger Turm vom Mittelschiffsbreite mit hochaufragendem achtseitigen Spitzhelm, er diente als Seezeichen. Der 117m hohe Turm wurde nach Kriegszerstörung 1994 in Gestalt des Helmes von 1578 wieder hergestellt. Im Inneren farbstarke Chorfenster von 1962.
 
 
 

Katharinenkloster

 
 
Katharinenkloster
Kontakt:
Katharinenstift 8
 
Öffnungszeiten:
täglich: 7-20h
 
Eintritt: 
frei
 
Das Bauwerk:
Gründung um 1243 als Tochterkloster der Lübecker Franziskaner. Die Kirche 1259 belegt, die Klosteranlage im 14. und 15. Jh. mehrfach erweitert. Der Stadtbrand von 1677 führte zu schweren Zerstörungen. Das Kirchenschiff wurde nicht wieder aufgebaut (erhalten nur das Westportal), der Chor als Kirche eingerichtet. Die Klostergebäude wieder hergestellt und für verschiedene soziale Zwecke genutzt (Waisen-,  Armen- und Zuchthaus, später Schule). Der Chor wurde 1825 nach dem Einbau von Geschossdecken und Neugestaltung der Fassade zum Altersheim. 1998 bis 2001 Restaurierung und Ergänzung durch Neubauten zur Hochschule für Musik und Theater.
 
 
 

Kerkohfhaus

 
 
Kerkohfhaus
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 7-18 h
 
Eintritt: 
frei
 
Das Bauwerk:
Das spätgotische zweigeschossige Giebelhaus wurde Mitte des 16. Jh. für den Bürgermeister Kerkhof  erneuert und mit farbigen Terrakotten verziert. Der Giebel ist im Wechsel aus glasierten und unglasierten Backsteinen aufgemauert worden. Das Portal mit gedrücktem Rundbogen besitzt ein reich profiliertes Gewände. Im Obergeschoss gekuppelte Fenster mit Mittelpfosten aus Taustäben, darüber Medaillons mit Kriegerköpfen. Im siebenachsigen Staffelgiebel Terrakotten mit Motiven der Frührenaissance. Das Innere 1907 vollständig umgestaltet.
 
 
 

Hausbaumhaus

 
 
Hausbaumhaus
Kontakt:
Wokrenter Straße 40
Informacje:
Tel: +49 0381/45 82 142
 
Das Bauwerk:
Wohnspeicherhaus vom Ende des 15. Jh. Dreigeschossiger Treppengiebel mit fünf im Obergeschoss ansetzenden Spitzbogenblenden und Speicherluken in drei Geschossen. Im Innern die großer Diele mit dem sogenannten Hausbaum, einer mächtigen Eichenstütze, die die Decke über dem Erdgeschoss trägt, erhalten.
 
 
 

Krahnstöver

 
 
Kontakt:
Große Wasserstraße 30

Öffnungszeiten:
11-22 h

Eintritt:
frei 
 
Das Bauwerk:
1376 erstmals erwähnt, erfuhr das Wohnspeicherhaus seine heutige Gestaltung in der 2. Hälfte des 15. Jh. Der mächtige siebenachsige Treppengiebel ist mit Zinnen besetzt, die mittleren Blenden fassen die Obergeschossfenster des Wohnteils und  die Lukenreihen in vier Geschossen zusammen. Das niedrige Erdgeschoss um 1930 mit Portal und Utluchten erneuert. Das angrenzende schmale Altenteilerhaus mit geschlämmtem Backstein spätgotisch. Im Inneren große Diele mit barocker Ausstattung. Sitz der ehemaligen Likörfabrik Kranstöver, heute gastronomisch genutzt.
 
 
 

Michaeliskirche und Wollmagazin

 
 
Michaeliskirche
Kontakt:
Altbettelmönchstraße
 
Öffnungszeiten:
Kirche: zu den Gottesdiensten
Kloster: Mo-Fr 10-16 h
 
Das Bauwerk:
Ursprünglich Fraterhaus und Kirche der Brüder vom gemeinsamen Leben, die 1476 die erste Buchdruckerei in Rostock betrieben. Der langgestreckte Backsteinbau verbindet in ungewöhnlicher Weise in der Erscheinung einer einschiffigen Bettelordenskirche die Kult- und Profanräume der klösterlichen Gemeinschaft. Nach der Säkularisierung wechselnde Nutzung, z.B. Speicher (Wollmagazin) und Umspannwerk. Nach Kriegszerstörungen 1956 Wiederherstellung des östlichen Teils als Kirche, der westliche Teil 1999 als Universitätsbibliothek erneuert. Im Bestand die ursprünglich dort gedruckten Büchern.
 
 
 

Kröpeliner Tor

 
 
Kröpeliner Tor
Öffnungszeiten:
10-18 h (außer Montag)
 
Das Bauwerk:
Am Ende der Kröpeliner Straße wird das Kröpeliner Tor sichtbar. Westliches, 54 m hohes Eingangtor an der wichtigen Handelsstraße von Lübeck und Wismar. Vom Ende des 13. Jh. die zwei quadratischen Untergeschosse, abgeschlossen durch doppeltes deutsches Band. Die Obergeschosse aus dem 14. Jh. zeichnen sich durch hellere Backsteine ab. Der Turm ist in der Mitte durch umlaufenden Maßwerkfries unterteilt, die Stadtseite durch großformatige Maßwerkblenden belebt. In den 60er Jahren des 20.Jh. Ausbau zum Museum.