Die Sct. Peders Kirche wird erstmals 1135 erwähnt, aber brannte bereits im Jahre 1280 nieder. Die heutige Kirche ist eines unserer vornehmsten hochgotischen Bauwerke mit einem besonders schönen Chor. Sie wurde in der Zeit Valdemar Atterdags erbaut. Aus dieser Zeit stammt auch eine Kalkmalerei, die Valdemar Atterdag und Königin Helvig darstellt. Das auffalligste Inventarstück ist der Prädigerstuhl, der im Jahr 1671 vom Holbäk-Meister Lorenz Jörgensen geschnitzt wurde. Die Kirche hat ausserdem viele Epitaphe.
Das Äußere der Sct. Mortens Kirche geht auf eine etwas rücksichtslose Restaurierung Mitte des 18. Jahrhunderts zurück. Die Altartafel wurde 1667 von Abel Schröder dem Jüngeren geschnitzt und ist von dessen Sinn für Humor geprägt. Die Kanzel wurde 1602 von Abel Schröder dem Älteren gemacht. Die Kirche hat viele Grabmäler. Es gibt vier Epitaphe, die warscheinlich ebenfalls von Abel Schröder dem Jüngeren stammen.
Boderne wurde im Jahre 1440 in drei Etappen erbaut. Insgesamt gab es dort bis zu elf Wohnungen. Heute können dort örtliches Kunsthandwerk von der Kähler keramischen Werkstatt und der Holmegaard Glashütte sowie das Næstved Silber besichtigt werden.
Im Haus des Heilligengeist ist ursprünglich eine Stiftung für alte und kranke Menschen. Im Jahre 1926-27 wurde es renoviert, und ist heute ein Museum. Hier werden u.a. mittelalterliche und neuere Bildschnitzarbeiten ausgestellt. Zum Museum gehört auch ein schöner Garten mit Pflanzen, die ihren Ursprung aus dem Jahre 1500 haben.
Internat Herlufsholm
Eintritt: frei
Das Internat wurde 1565 von Herluf Trolle und Birgitte Gøye gegründet. Ursprünglich war es im Jahre 1135 ein Kloster, das des öfteren um- und angebaut wurde. Sogar noch im Jahre 1990 wurde die Kapazität für weibliche Internatschülerinnen erweitert. Das Internat Herlufsholm ist für Besucher geschlossen, aber jeder ist herzlich eingeldane, den Park und die Herlufsholm Kirche zu besuchen.