Klosterschätze
im Klarissenkloster Ribnitz

 
Am 28. Mai 2010 eröffnete die Ausstellung zur Geschichte des Klosters Ribnitz. Nach langer Bauzeit ist die um 1400 fertig gestellte Kirche des einstigen Klarissenklosters wieder zu besichtigen. Als ob sie eben erst gegangen sind, die letzten alten Fräulein des adligen Damenstiftes, in das die Reformation das einstige Klarissenkloster verwandelt hatte, so zeigen sich das Kirchenschiff und die ehrwürdige Nonnenempore wieder.

Die Ausstellung vereint die bewegliche Geschichte des Klarissenkonvents von seiner Gründung im 14. Jh. bis zur Aufhebung des evangelischen Mecklenburgischen Landesklosters im Jahre 1920. Sie zeigt neben den kostbaren, in ihrer originalen Farbigkeit erhaltenen „Ribnitzer Madonnen“ in völlig neuer Aufstellung auch eine Vielzahl der im Jahre 2001 gemachten faszinierenden Funde unter dem Nonnengestühl. Einzigartige Exponate erzählen auch von malenden Nonnen und fürstlichen Äbtissinnen. In der Klosterkirche vereint sich der alte Landadel in den Wappenschildern der einstigen Konventualinnen. Glasgemälde zeugen von der Stiftungsfreudigkeit der Klosterbewohnerinnen. Die Sänfte der Stiftsdamen und ein Baldachin für die hochwürdige Domina sind ebenso vertreten, wie zahlreiche Zeugnisse des geistlichen und menschlichen Miteinanders von Frauen aus den vergangenen Jahrhunderten.

Entdecken Sie die verborgenen und offenbaren Schätze eines in Mecklenburg-Vorpommern einzigartigen Kirchenraumes und spüren Sie dem Leben der Klarissen und adligen Gutsbesitzertöchter nach.